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Ilanz - Versam - Trin - Reichenau Distanz: 29,5 Km +450/- 490 hm Samstag, 05.März 2011 |
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Berichtvon Stefan: Wo ist Werni? Kurz vor 8 Uhr, Bahnhof Domat/Ems. Stefan und Stefan besteigen den Zug nach Reichenau. Wo ist Werni? Es hat zwar Nebenl, aber wir müssten ihn doch trotzdem sehen. Oder Merlo bellen hören. Dann umsteigen in Reichenau. Immer noch Nebel. Wo ist Werni? Ankunft in Ilanz kurz nach 08.30. Blauer Himmel. Aber wo ist Werni? Wegen ihm mussten wir so früh loslaufen, wegen ihm haben wir das warme Bett so früh verlassen. Im Zug haben wohl alle bei unserem Anblick an Fastnächtler gedacht, die durchgemacht haben. Irgendwie waren wir ja für diese Leute, die alle mit Skis unterwegs waren, wohl auch komisch gekleidet. Liegt er jetzt noch zu Hause im Bett, der Werni, und lacht sich ins Fäustchen? Dann ein toller Lauf durch die Rheinschlucht, zuerst ist es noch kalt, dann wärmen uns aber schon bald die ersten Sonnenstrahlen und die vielen tollen Bilder im "Grand Canyon" der Schweiz. Aber dieser Stefan (der Knupfer, nicht der Sigron), läuft wie ein Alpinrunner bergauf. Ich muss laufen (der Sigron), und dieser Deutsche rennt einfach den Weg hoch, als ob es flach wäre. Aber gell, wir sind ja gemäss Marcos Ausschreibung die "Racer-Gruppe", das muss man schon ernst nehmen. Nach seinem Geheimrezept gefragt, seine erleuchtende Antwort: "Es geht einfach.". Ja klar, so muss ich es auch mal machen... Ab Trin empfängt uns dann wieder...nein, nicht Werni, sondern der Nebel und es wird merklich kühler. Da frieren dem Stefan (dem Knupfer) seine nackten Waden fast ein, er muss sie immer wieder schütteln. Aber vielleicht einfach auch darum, weil sie ihm sonst fast einschlafen. Auf jeden Fall wieder ein toller Lauf, das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.
Da ist Werni! Auf dem Bild vom Bericht der anderen Gruppe. Grinsend, die Hände in den Hüften schaut er auf Stefan und Stefan hinunter. Auf dem Gipfel. Er wolle an die Sonne und nicht in den Nebel, hat er mir per Mail am Vortag geschrieben (ich hab's leider nicht gesehen). Da ich mit ihm zusammen am Transalpine-Run laufe, hoffe ich auf viel Sonne (nur kein Nebel!). |
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