4. alpinrunner-Erlebnislauf   Samstag 23. August 2008

Partnun, St. Antönien über Rätschenjoch nach Klosters   26,1 Km  +1500 / -1900 hm

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Thomas berichet:
Am Samstagmorgen ist der Regen vorbei, es hängt aber noch Nebel im Tal. In der Hoffnung, dass sich dieser auch noch verzieht im laufe des Tages brechen wir mit der gemütlichen Gruppe um 08.30 Uhr wieder auf. Zuerst die Fahrstrasse hinunter bis nach Rüti, wo Anna noch dazu kommt und für den ersten Teil mit uns läuft. Ab Rüti geht es  leicht steigend dem Gafiabach entlang in das Tal hinein. Beim Aufzeichnen dieser Strecke sind uns auf der Karte lustige Flurnamen wie „Gämpimeder“,“Schlangenstein,“ „Butzchammera“ und vor allem der „Unghürtschuggen“ aufgefallen. Bis wir dann nach Gafia im Aufstieg diesen Unghürtschuggen meistern, haben uns die anderen Gruppen eingeholt und teilweise schon überholt. Nach einer kurzen Pause nehmen wir die letzten 300 Höhenmeter zum Rätschenjoch in Angriff, vorbei an den Gafierplatten, die von Weitem aussehen wie Gletscher. Hier passiert dann auch das „kleine „ Unglück: Hans, der uns etwas vorausgelaufen ist, stolpert über einen Stein und verletzt sich im Gesicht und am Knie. Zum Glück sind gerade 2 Wanderer zur Stelle, die ihn sofort best möglichst verarzten. Hans kann dann zum Glück aber weiter laufen und wir planen bereits unterwegs, dass er ab der Verpflegung in Schlapin zu einem Arzt gefahren wird. So überqueren wir das Rätschenjoch, laufen am Madrisahorn vorbei und dann hinunter in Richtung Schlapin. Hier warten Thea und Regina mit der Verpflegung. Thea läuft mit uns den letzten Teil bis Klosters mit und Regina fährt mit Hans zum Arzt. Zuerst hinunter in Richtung Klosters Dorf, dann ein leichter Aufstieg durch den Wald und schon erreichen wir eingangs Klosters Marianne mit dem Zvieri. Danach laufen wir gemütlich durch das Dorf bis zur Unterkunft in Selfranga.   

Werni berichtet:
Um 09:00 h starten wir zur 2 Etappe mit dem Höhenpunkt dem Rätschenjoch auf 2600 über Meer. Zur gestrigen Gruppe dazu stiessen Petra J,  Doris, Peter, Karin, Monika, Alice, Martina, Markus und als vierter Gruppenleiter Rolf, der am Ende der Gruppe lief, um diejenigen Teilnehmer/innen aufzufangen, welche etwas gemütlicher an die Sache rangehen wollten. Der Start führte uns der Strasse entlang runter nach St. Antönien. Hier machen wir einen kurzen Halt um die Jacken im Rucksack zu verstauen. Danach ging's los in Richtung Rätschenjoch. Im Aufstieg nach Gafia laufen wir an die vor uns startende Gruppe von Thomas auf. Nun geht es hinein ins Gestein mit kleinen Kletterpartien. Natürlich durfte auch heute nicht das "obligate" Gruppenfoto fehlen (immer schön lächeln!). Im weissen Gestein vor uns entdecken wir rund ein gutes Dutzend Schneehühner, welch eine seltene Begegnung! Nun ist es nicht mehr weit, ein letzter Kräfteraubenden Anstieg und wir stehen auf dem Rätschenjoch! Schon bald trifft auch Marco mit seiner Gruppe ein, gefolgt von Rolf's Gruppe. Wir verpflegen uns auf dem Grad und schiessen im Anschluss daran ein Foto mit den drei anwesenden Gruppen. Weiter geht es am Madrisahorn runter nach Schlapin zum Verpflegungsposten wo uns Thea und Regi schon erwarteten. Eigentlich hätten wir nun nur noch, den vom Streckenchef Thomas "geplanten" Weg nach Kloster folgen müssen. Doch Marco führte uns an einer Weggabelung mit seinen Plastikbändchen nochmals einen steilen Anstieg hoch! Kompliment an die Gruppe ….. auch diese Zusatzschlaufe .. wurde ohne grosses Lametieren gemeistert und so trafen auch wir letztendlich umrahmt von der Laola Welle ausgelöst von Marcos Gruppe im Ziel ein.

 

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