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Thomas berichet:
Am Samstagmorgen ist der Regen vorbei, es hängt aber noch Nebel im Tal.
In der Hoffnung, dass sich dieser auch noch verzieht im laufe des Tages
brechen wir mit der gemütlichen Gruppe um 08.30 Uhr wieder auf. Zuerst
die Fahrstrasse hinunter bis nach Rüti, wo Anna noch dazu kommt und für
den ersten Teil mit uns läuft. Ab Rüti geht es leicht steigend dem
Gafiabach entlang in das Tal hinein. Beim Aufzeichnen dieser Strecke
sind uns auf der Karte lustige Flurnamen wie „Gämpimeder“,“Schlangenstein,“
„Butzchammera“ und vor allem der „Unghürtschuggen“ aufgefallen. Bis wir
dann nach Gafia im Aufstieg diesen Unghürtschuggen meistern, haben uns
die anderen Gruppen eingeholt und teilweise schon überholt. Nach einer
kurzen Pause nehmen wir die letzten 300 Höhenmeter zum Rätschenjoch in
Angriff, vorbei an den Gafierplatten, die von Weitem aussehen wie
Gletscher. Hier passiert dann auch das „kleine „ Unglück: Hans, der uns
etwas vorausgelaufen ist, stolpert über einen Stein und verletzt sich im
Gesicht und am Knie. Zum Glück sind gerade 2 Wanderer zur Stelle, die
ihn sofort best möglichst verarzten. Hans kann dann zum Glück aber
weiter laufen und wir planen bereits unterwegs, dass er ab der
Verpflegung in Schlapin zu einem Arzt gefahren wird. So überqueren wir
das Rätschenjoch, laufen am Madrisahorn vorbei und dann hinunter in
Richtung Schlapin. Hier warten Thea und Regina mit der Verpflegung. Thea
läuft mit uns den letzten Teil bis Klosters mit und Regina fährt mit
Hans zum Arzt. Zuerst hinunter in Richtung Klosters Dorf, dann ein
leichter Aufstieg durch den Wald und schon erreichen wir eingangs
Klosters Marianne mit dem Zvieri. Danach laufen wir gemütlich durch das
Dorf bis zur Unterkunft in Selfranga.
Werni berichtet:
Um
09:00 h starten wir zur 2 Etappe mit dem Höhenpunkt dem Rätschenjoch auf
2600 über Meer. Zur gestrigen Gruppe dazu stiessen Petra J, Doris,
Peter, Karin, Monika, Alice, Martina, Markus und als vierter
Gruppenleiter Rolf, der am Ende der Gruppe lief, um diejenigen
Teilnehmer/innen aufzufangen, welche etwas gemütlicher an die Sache
rangehen wollten. Der Start führte uns der Strasse entlang runter nach
St. Antönien. Hier machen wir einen kurzen Halt um die Jacken im
Rucksack zu verstauen. Danach ging's los in Richtung Rätschenjoch. Im
Aufstieg nach Gafia laufen wir an die vor uns startende Gruppe von
Thomas auf. Nun geht es hinein ins Gestein mit kleinen Kletterpartien.
Natürlich durfte auch heute nicht das "obligate" Gruppenfoto fehlen
(immer schön lächeln!). Im weissen Gestein vor uns entdecken wir rund
ein gutes Dutzend Schneehühner, welch eine seltene Begegnung! Nun ist es
nicht mehr weit, ein letzter Kräfteraubenden Anstieg und wir stehen auf
dem Rätschenjoch! Schon bald trifft auch Marco mit seiner Gruppe ein,
gefolgt von Rolf's Gruppe. Wir verpflegen uns auf dem Grad und schiessen
im Anschluss daran ein Foto mit den drei anwesenden Gruppen. Weiter geht
es am Madrisahorn runter nach Schlapin zum Verpflegungsposten wo uns
Thea und Regi schon erwarteten. Eigentlich hätten wir nun nur noch, den
vom Streckenchef Thomas "geplanten" Weg nach Kloster folgen müssen. Doch
Marco führte uns an einer Weggabelung mit seinen Plastikbändchen
nochmals einen steilen Anstieg hoch! Kompliment an die Gruppe ….. auch
diese Zusatzschlaufe .. wurde ohne grosses Lametieren gemeistert und so
trafen auch wir letztendlich umrahmt von der Laola Welle ausgelöst von
Marcos Gruppe im Ziel ein. |